Veganer Flammkuchen mit Feigen und Walnüssen

Veganer Flammkuchen mit Feigen

Flammkuchen im Herbst ist etwas Feines. Kaum ein Gericht (neben leckeren Suppen & Eintöpfen) versetzt mich so sehr in kulinarische Herbstlaune, wie es der köstliche knusprig dünne Teig mit unterschiedlichsten Belägen kann.

Dabei muss es gar nicht zwingend die Variante mit Zwiebeln, veganem Speck und veganem Käse sein (wobei die ohne Frage auch sehr fein ist). Auf einen Flammkuchenteig kann man wirklich fast alles legen und es schmeckt immer wunderbar aromatisch und nach Herbst.

Heute teile ich daher ein wirklich großartiges Rezept mit dir, bei dem Feigen und Walnüsse die Stars auf dem Belag sind.

Spoiler: Ich nutze in diesem Fall fertigen Flammkuchenteig, damit es besonders schnell geht. Selbstverständlich kannst Du den Teig auch mit viel Liebe selbst zubereiten.

Das erwartet dich

Veganer Flammkuchen mit Feige

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Franziska aka Allgäukind

Hey, ich bin Franzi!

Mein Motto lautet: Das Leben ist zu kurz, um schlecht zu essen.

Ich liebe Essen – darum muss es immer lecker sein! Genauso sehr liebe ich es, wenn dieses Essen einfach zuzubereiten ist und bestenfalls auch noch schnell.  Also am liebsten easy peasy und mit Spaß in den Alltag integrierbar. 

Meine liebsten und bewährtesten Rezepte teile ich hier mit dir und und freue mich, wenn diese auch dich in deinem Alltag unterstützen – ganz einfach & mit Genuss! 

Herzliche Grüße, Franzi

Ich wurde bei der Fachfernschule ecodemy ausgebildet!

Woher kommt Flammkuchen eigentlich?

Ursprünglich kommt der Flammkuchen aus dem Elsass, wo er „Tarte Flambée“ genannt wird. Man geht davon aus, dass Flammkuchen bereits vor etwas mehr als 200 Jahren zum ersten Mal zubereitet wurde.

Ursprünglich war der Flammkuchen eigentlich nur eine Backprobe beim Backen von Brot – wie gut, dass irgendwann jemand auf die gute Idee gekommen ist, ihn mit Belag zu veredeln. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb original Flammkuchenteig aus Sauerteig hergestellt wird und nicht aus Hefeteig, wie es z.B. bei Pizza der Fall ist.

Veganer Flammkuchen für einen perfekten Herbst
Walnüsse auf dem Flammkuchen verteilen

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So gesund sind Feigen

Zellschutz: Aufgrund einer ordentlichen Vitamin E, die das Fruchtfleisch mitbringt, unterstütz Feigen deinen Körper in der Abwehr von zellschädigenden Stoffen wie z.B. freien Radikalen.

Gut für die Knochen: 100 g Feigen decken ca. 50 g deines Tagesbedarfs an Calcium. Das ist auf den ersten Blick nicht unglaublich viel, jedoch bringen Feigen auch noch reichlich Vitamin K mit, das ergänzend dazu dem Knochenabbau vorbeugt. So wird eine Feige zu einer Nascherei, die es in sich hat.

Blutbildung: Pro 100 g enthalten Feigen 600 Mikrogramm Eisen. Das macht sie zu einer unterstützenden Frucht bei der Bildung von Eisen, was sie besonders für „Veggies“ und Frauen im Allgemeinen interessant macht.

Kaliumlieferant: Kalium wirkt blutdrucksenkend, hat eine wichtige Rolle im Stoffwechsel und ist wichtig für die Nerven. Wenn Du zu wenig Kalium zu dir nimmst, kann das zu Störungen der Herztätigkeiten und des Elektrolythaushalts führen. 100 g Feigen bringen 240 Milligramm Kalium mit – also gerne zugreifen.

Abwehrkräfte: Feigen enthalten auch eine nicht unerhebliche Menge an Zink, welches die Abwehrkräfte stärkt. Außerdem sorgt es für schöne Haut, schönes Haar und eine funktionierende Zellteilung

B-Vitamine: Feigen enthalten alle wichtigen Vitamine aus der B-Gruppe, so dass Du mit 100 G bis zu 8% deines Tagesbedarfs damit decken kannst.

Flammkuchen im Ofen backen

Rezept für veganen Flammkuchen mit Feigen

Zutaten

  • 1 Rolle veganer Flammkuchenteig
  • 2 Feigen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Packung vegane Creme Fraiche
  • 2 Handvoll Walnusshälften
  • 2 Zweige Rosmarin Alternativ: 1 EL getrockneter Rosmarin
  • Pfeffer & Salz
Feiner veganer Flammkuchen mit Feigen

Zubereitung für deinen veganen Flammkuchen

Wie immer zuerst den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft 200 Grad).

Dann den Flammkuchenteig ausrollen und mit der Creme Fraiche bestreichen und diese – nach Geschmack – mit Salz & Pfeffer bestreuen. Alternativ kannst Du Salz und Pfeffer auch direkt in die Creme rühren, bevor Du sie aufstreichst. Ich persönlich mag das bestreuen nach dem Ausstreichen lieber.

Jetzt die rote Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, diese auf der Creme Fraiche verteilen.

Die Feigen in Scheiben schneiden und ebenfalls auf dem Flammkuchen verteilen.

Wenn Du Rosmarinzweige hast, nun die Rosmarinnadeln von den Zweigen zupfen und über den Flammkuchen streuen. Alternativ kannst Du auch getrockneten Rosmarin verwenden.

Den Flammkuchen kannst Du jetzt auf mittlerer Schiene für 10-15 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind. Je nach Ofen und Teig kann das auch mal bis zu 20 Minuten dauern.

Während der Flammkuchen vor sich hinbäckt, werden die Walnusshälften grob gehackt oder mit den Händen zerdrückt.

Den fertig gebackenen Flammkuchen aus dem Ofen holen und dann mit den Walnüssen bestreuen.

ACHTUNG: Streue die Walnüsse keinesfalls vor dem Backen auf den Flammkuchen, da diese sonst verbrennen und bitter werden.

Abschließend den Flammkuchen in Stücke schneiden und noch warm servieren. Sehr gut schmeckt dazu ein einfacher gemischter Salat.

Guten Appetit! 🙂

Vegane Creme Fraiche für deinen Flammkuchen
rote Zwiebelringe auf die Creme Fraiche geben
Feigen auf dem Flammkuchen verteilen

Variationsmöglichkeiten für dieses Flammkuchen-Rezept

Du kannst diesen Flammkuchen statt mit Feigen auch mit Birnenscheiben belegen, dazu passen dann übrigens auch sehr gut Würfel aus veganem Schafskäse (den kannst Du direkt mitbacken).

Wenn Du keinen Flammkuchenteig zur Hand hast, kannst Du selbstverständlich auch Hefeteig verwenden, achte jedoch darauf, dass Du diesen dann besonders dünn ausrollst.

Statt Rosmarin kannst Du auch Oregano oder andere italienische Kräuter verwenden.

Wenn Du die Variante mit Birne ausprobierst, schmeckt auch gehackter Salbei auf dem Flammkuchen sehr gut. Diesen jedoch erst nach der Backzeit auf deinem Flammkuchen verteilen.

Du hättest trotzdem gerne noch – wie bei der klassischen Elässer Variante – etwas „Speckaroma“? Dann nutze Räuchertofu, schneide diesen in kleine Würfel und brate ihn scharf an, bevor Du den Räuchertofu dann auf dem Flammkuchen verteilst.

Andere vegane Herbstrezepte

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  • Herzhafte vegane Sauerkrautsuppe
  • Vegane Kartoffelsuppe mit Bohnen
  • Veganer Linsen-Pilz-Eintopf
  • Vegane Krautwickel in Sauerkrautsoße
Veganer Flammkuchen mit Feigen WP

Veganer Flammkuchen mit Feigen

Veganer Flammkuchenbelag mit aromatischen Feigen und Walnüssen. Zusammen mit roten Zwiebeln ergibt sich ein wunderbar herbstliches Flammkuchenrezept.
Vorbereitung 15 Min.
Portionen 1 Blech

Zutaten
  

  • 1 Rolle veganer Flammkuchenteig
  • 2 Feigen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Packung vegane Creme Fraiche
  • 2 Handvoll Walnusshälften
  • 2 Zweige Rosmarin Alternativ: 1 EL getrockneter Rosmarin
  • Pfeffer & Salz

Anleitungen
 

  • Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft 200 Grad)
  • Flammkuchenteig ausrollen und mit der Creme Fraiche bestreichen
  • Creme Fraiche mit Salz & Pfeffer nach Belieben bestreuen
  • Rote Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, auf der Creme Fraiche verteilen
  • Feigen in Scheiben schneiden, ebenfalls auf dem Flammkuchen verteilen
  • Rosmarinnadeln von den Zweigen zupfen und über den Flammkuchen streuen
  • Den Flammucken auf mittlerer Schiene für 10-15 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind
  • Währenddessen die Walnusshälften grob hacken oder mit den Händen zerdrücken
  • Den fertig gebackenen Flammkuchen aus dem Ofen holen und mit den Walnüssen bestreuen
  • In Stücke schneiden und servieren

Guten Appetit! 🙂

    Mein Tipp

    Dazu empfehle ich einen gemischten grünen Salat. 🙂
    Keyword Fingerfood, Hauptgericht, herzhaft, Mittagessen, Soulfood

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