Die vegane Box - dein Familien-Surival-Kit

Dein veganes Survival-Kit: Die vegane Box

Veganes Survival Kit

Der Veganuary steht steht quasi vor der Tür – ein Monat, in dem sich viele Menschen (vielleicht auch Du?) dazu entscheiden, den veganen Lebensstil auszuprobieren. Das ist großartig! Und bei aller Euphorie und Motivation, die man direkt am Anfang mitnimmt, gibt es doch einige Hindernisse zu umschiffen. So zum Beispiel ein Besuch bei der Familie, die möglicherweise gar nicht vegan lebt. Hier kann die „vegane Box“ eine echte Retterin in der Not sein! 

Achtung: Dieser Tipp ist übrigens nicht nur für Frischlinge interessant, sonder auch für alte Hasen – ich liebe meine vegane Box! (Meine Familie liebt die Box übrigens auch – darin befinden sich nämlich mit die wichtigsten Zutaten für leckere Mac and Cheese, die sie sich immer wünschen, wenn ich zu Besuch bin!) 

Was zur Hölle ist eine vegane Box und warum sollte die mich retten können, fragst Du dich jetzt vielleicht? Na ganz einfach: Es gibt Orte an die man fährt, die sind einfach so gar nicht darauf eingestellt, dass man ganz plötzlich und quasi über Nacht beschließt, keine tierischen Produkte mehr zu essen. Das kann Oma & Opa sein, bei deinen Eltern, bei der besten Freundin, in der Arbeit… ganz egal. Überall dort, wo Du dir Essen zubereitest und Du eine gute Zeit verbringen möchtest.

Das erwartet dich

Das Prinzip der veganen Box

Die vegane Box ist ganz einfach erklärt: Sie ist quasi dein ganz eigenes Safehouse – dort wo Du zu Besuch bist (und isst). Sie bewahrt dich davor Hunger zu leiden, wenn bei deinem Gastgeber nichts Essbares zu finden ist. Sie schafft dir die Basis für leckere vegane Gerichte und je nachdem wie deine vegane Box ausgestattet ist, hält sie auch einiges an kleinen Leckereien bereit.

In der veganen Box befinden sich all die Dinge, die für eine leckere vegane Küche unerlässlich sind (und außerdem der ein oder andere Notfallsnack). Dinge wie spezielle Gewürze, die nicht jeder im Haushalt hat. Oder Hefeflocken, die Geheimzutat für alles lecker Käsige und in der Regel auch in keinem omnivoren Haushalt zu finden. Auch Dinge wie Nussmuse, Müsliriegel und Leckereien wie vegane Schokolade bunkerst Du dir dort für schlechte Zeiten.

Aus einem ganz einfachen Grund: So kannst Du mit den am Besuchsort vorhandenen Basics easy peasy leckere Gerichte zaubern, die deine ganze Familie überzeugen. Und wenn die anderen sich am Sonntagnachmittag einen Kuchen gönnen, hast Du zumindest eine Tafel Schokolade oder eine Packung Manner Waffeln auf Reserve – cool, oder? (Wenn Du Zeit und Nerven hast, kannst Du auch leckere Schoko-Nussmus-Brownies zubereiten!)

vorteile deines veganen Survival-Kits

  • keine Kompromisse mehr, wenn es um DEIN Essen geht
  • immer vegane „Notfall-Snacks“ im Haus
  • deine Familie kann heimlich darin stöbern und so selbst entscheiden, ob und wann sie sich mit deiner Entscheidung näher befassen möchte
  • „exotische“ Gewürze sind auch bei deiner Familie stets verfügbar
  • Schnelle Alternativen, wenn Mama kocht: Adieu Spaghetti Napoli (der Klassiker, der immer geht) – Hallo leckere Bolo aus Sojaschnetzeln!
  • und einige mehr…
Überleben mit dem veganen Survival-Kit

So packst Du deine vegane Box

Selbstverständlich gibt es keine Vorschrift, was sich in deiner veganen Box befinden muss. Das hängt ganz damit zusammen, wie Du dich im Normalfall ernährst und welche Dinge für dich unerlässlich sind, um dir auf die Schnelle aus ein paar Basics etwas Leckeres zu kochen. Dasselbe gilt für Snacks, hier kommt rein, was dir gefällt und schmeckt!

In deiner Box sollten sich Dinge aus den folgenden Kategorien befinden:

  • Gewürze, die deinem Essen das gewisse Etwas verleihen, wie z.B. geräuchterte Paprika, geriebener Ingwer oder auch Liquid Smoke
  • Cashewkerne und Nüsse
  • Dinge, die zu deinem Frühstück gehören, wie z.B. Haferflocken & Nussmus zum/im Porridge, abgepacktes haltbares Vollkornbrot für „Stullenliebhaber“ oder vegane Nutella für die Nussnougatliebhaber
  • Chiasamen, Kokosöl oder auch Hanfsamen, wenn Du diese bei dir Zuhause häufig nutzt
  • Süße und salzige Snacks wie z.B. vegane Schokolade, Manner Waffeln, Gummibärchen oder gesalzene Nüsse
  • Wenn deine Familie Eiernudeln isst: Nudeln aus Dinkel- oder Hartweizengrieß ohne Ei
  • und so weiter

Einfach alles, das Du bei dir Zuhause häufig nutzt und das lange haltbar ist. 

Dann nimmst Du dir einen großen stabilen Schuhkarton, eine Holzkiste oder auch so eine praktische Klappkiste aus dem Baumarkt und befüllst deine Box mit diesen Leckereien.

Deine Mama (oder wo auch immer Du regelmäßig mal ein Wochenende oder länger Zeit verbringst) wird dir sicher gerne ein Plätzchen zuteilen, an dem Du deine Kiste lagern darfst. Meine Box hat es über die Zeit von der Druckerkammer sogar in die Küche geschafft – und die ist miniklein, das will also was heißen! 🙂

Das alles befindet sich in meiner veganen Box

Die vegane Box als Weihnachtsgeschenk

Weißt Du, wie ich zu meiner veganen Box gekommen bin? Das war mein erstes veganes Weihnachten und viele Male zuvor war ich schon bei meinem Familienbesuchen vor dem Problem gestanden, dass ich spätabends noch einkaufen musste, damit ich mir schnell etwas kochen konnte (gelobt seien die Öffnungszeiten in Baden-Württemberg – hier in Bayern ist ja um 20 Uhr Schicht im Schacht).

So wurde die Idee aus der Not geboren, als meine Mama mich gefragt hat, was ich mir zu Weihnachten wünsche. Ich habe ihr eine Liste mit den Sachen geschrieben, die ich gerne hätte und dass ich diese gerne in einer hübschen Box zu Weihnachten bekommen würde. Ein sinnvolles Geschenk, das sicher aufgebraucht wird und nicht blöd herumsteht.

Was meine Mama damals äußerst seltsam fand, weiß heute jeder in der Familie zu schätzen. Denn viele Sachen darin werden einfach nur dann benutzt, wenn ich da bin. Meine Familie kocht halt einfach anders (das muss ich immer noch erklären, wenn ich gefragt werde, warum ich nicht einfach die Sachen von dort benutze). Und sie freuen sich immer alle, wenn daraus lecker gekocht wird. Und wenn etwas leer ist, dann wird es inzwischen auch automatisch wieder aufgefüllt. 

Möglicherweise ist das auch für dich eine Idee? Oder Du verschenkst sogar selbst eine solche Box, an eine Freundin oder einen Freund, der/die noch nicht lange vegan ist und ebenfalls mit der gleichen Situation struggelt?

Das befindet sich in meiner veganen Box

So – lange von der Box geplappert, sicher magst Du wissen, was sich in meiner Box ganz genau befindet. Selbstverständlich kommt immer mal etwas Neues dazu und etwas anderes wird nicht nachgekauft, wie z.B. Pesto, das ich nicht so doll fand. Das hier ist jedoch immer in meiner Kiste zu finden:

  • Haferflocken
  • Sultaninen/Rosinen
  • Braunes und weißes Mandelmus
  • Kokosöl
  • Hefeflocken
  • Tamari/Sojasauce
  • Geräuchtertes Paprikapulver
  • Nussmischung
  • Dunkle Schokolade
  • Veganes Pesto
  • Bionella (*unbezahlte Werbung)
  • Sojaschnetzel
  • Reiswaffeln mit dunkler Schokolade
  • Vegane Gummibärchen 
  • Geräucherte Mandeln zum Knabbern
  • 1-2 Dosen Hülsenfrüchte

Ach – wenn ich das so lese, freue ich mich schon, wenns an Weihnachten wieder nach Hause geht. Dann wird wieder lecker gekocht und gemeinsam gefuttert.

Hole deine Familie ins Boot

So eine vegane Box ist eine ganz großartige Gelegenheit, deine Familie ins Boot zu holen. Und zwar ganz unauffällig, ohne dass sie sich irgendwie bedrängt fühlt. Besonders dann, wenn Du deine Familie miteinbeziehst, wenn es ums Befüllen geht. Wenn Du – so wie ich – es z.B. als ganz wunderbares Geschenk deklarierst, wird sich die- oder derjenige sehr freuen, wenn er dir die Box übergibt. Deine Familie wird automatisch viel neugieriger sein als sonst, was Du denn nun mit diesen Zutaten so alles zaubern kannst. 

Und mit ganz viel Glück geht es dir wie mir und mit der Zeit wünschen sie sich immer öfter ein bestimmtes Lieblingsgericht UND kochen das dann sogar irgendwann mal nach. Es ist ein wirklich toller Moment, wenn man von seiner Mutter oder seinem Bruder eine Whatsapp-Nachricht bekommt, ob es okay ist, wenn man sich an den Hefeflocken bedient – um eins deiner Rezepte nachzukochen. 

Viel Spaß beim ausprobieren! 

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Franziska aka Allgäukind

Hey, ich bin Franzi!

Mein Motto lautet: Das Leben ist zu kurz, um schlecht zu essen.

Ich liebe Essen – darum muss es immer lecker sein! Genauso sehr liebe ich es, wenn dieses Essen einfach zuzubereiten ist und bestenfalls auch noch schnell.  Also am liebsten easy peasy und mit Spaß in den Alltag integrierbar. 

Meine liebsten und bewährtesten Rezepte teile ich hier mit dir und und freue mich, wenn diese auch dich in deinem Alltag unterstützen – ganz einfach & mit Genuss! 

Herzliche Grüße, Franzi

Ich wurde bei der Fachfernschule ecodemy ausgebildet!
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