So schichtest Du Salat im Glas richtig

Salat im Glas - so schichtest Du richtig

Salat im Glas - so schichtest Du richtig

Ich liebe Salat im Glas! Salate esse ich ja ohnehin mit am liebsten. Ein Tag ohne Salat ist meiner Meinung nach ein verlorener Tag.

Im Glas ist das Ganze dann nicht nur superpraktisch, sondern auch hübsch anzusehen. Wenn er dann so schön bunt im Kühlschrank steht, bekommt man so richtig Lust auf sein gesundes Mittagessen – egal ob im Büro oder Zuhause.

Das erwartet dich

Salat im Glas - das sind die Vorteile

Das Prinzip von Essen im Glas ist ganz einfach: Das Ziel dahinter ist, dass es wie frisch zubereitet schmeckt. Egal ob Salat oder Suppe, beides lässt sich im Glas tatsächlich so vorbereiten, dass man es erst kurz vor dem Verzehr fertigstellt und eine großartige frische Mahlzeit erhält.

Kein matschiger Salat in einer Plastikschachtel, der schon bräunlich verfärbt ist, weil er 2 Tage lang im Frischeregal lag. Kein durchgematschter Blattsalat, der sich schon seit gestern Abend in der Tupperdose mit dem Dressing vollgesogen hat. Keine durchweichten Nudeln, die zu lange in der Soße gelegen haben.

Klingt gut, oder?

Alle Vorteile von Salat im Glas auf einen Blick

Franziska aka Allgäukind

Hey, ich bin Franzi!

Mein Motto lautet: Das Leben ist zu kurz, um schlecht zu essen.

Ich liebe Essen – darum muss es immer lecker sein! Genauso sehr liebe ich es, wenn dieses Essen einfach zuzubereiten ist und bestenfalls auch noch schnell.  Also am liebsten easy peasy und mit Spaß in den Alltag integrierbar. 

Meine liebsten und bewährtesten Rezepte teile ich hier mit dir und und freue mich, wenn diese auch dich in deinem Alltag unterstützen – ganz einfach & mit Genuss! 

Herzliche Grüße, Franzi

Ich wurde bei der Fachfernschule ecodemy ausgebildet!
  • Wie frisch zubereitet
  • Es spart Geld
  • Kein Auslaufen in der Tasche
  • Bleibt länger frisch
  • Sieht sehr appetitlich aus und macht Vorfreude auf die Mittagspause
  • Bonus: Neidische Kollegen im Büro 😉

Das richtige Glas für deinen Salat to go

Im Grunde ist das Wichtigste, dass das Glas groß genug für eine ordentliche Portion Salat (oder auch Suppe) ist. Es sollte außerdem eine große Öffnung haben, damit es sich leicht mit den Zutaten befüllen lässt. Auch wenn Du den Salat direkt aus dem Glas essen möchtest, ist eine große Öffnung in jedem Fall wichtig!

Ich bevorzuge Einmachgläser mit Deckel, da diese am einfachsten in der Handhabung sind. Diese kann man schnell öffnen und schließen und muss sich nicht mit Gummis und Klammern (wie bei einem klassischen Einmachglas) herumschlagen.

Meine liebsten Gläser für Salate im Glas

Wir nutzen Einmachgläser, die wir im Urlaub in Italien mal entdeckt haben. Glücklicherweise kann man diese auch beim blauen Versandriesen bestellen, da wir diese inzwischen in unterschiedlichen Größen und auch für die Vorratshaltung nutzen. 🙂

Ich empfehle für vulominöse Salate mit viel Blattgrün das 1-Liter-Glas. Für kompakte Salate, die Zutaten mit weniger Volumen enthalten (wie z.B. Krautsalate, Nudelsalate und Co) die 0,5-Liter-Variante. 🙂

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Salat im Glas - so schichtest Du richtig!

Das A und O bei ist die richtige Reihenfolge beim Einschichten. Zumindest dann, wenn dein Essen wie frisch zubereitet schmecken soll.

Bei Schichtsalat ist die Reihenfolge besonders wichtig. So stellst Du sicher, dass die Zutaten nicht durchweichen und zerfallen bzw. ihr Aroma verlieren oder am Ende alles einfach nur nach Dressing schmeckt.

Die erste Schicht - das Dressing

Zuallererst kommt das Dressing ins Glas. Aus zwei Gründen: Es läuft eh nach unten und – noch viel wichtiger – so können sich die Zutaten, für die das wichtig ist, ordentlich damit vollsaugen.

Drei leckere Dressingideen findest Du hier.

Die zweite Schicht - alles, was sich vollsaugen darf oder soll

Es gibt Komponenten, die einfach noch besser schmecken, wenn sie ein paar Stunden in Dressing geschwommen sind. Also im Grunde alles, was in der Salatsoße mariniert werden kann. Das wären z.B.

  • Hülsenfrüchte
  • hartes Gemüse und Obst wie Möhren, Äpfel, Sellerie, Rote Bete, Zwiebel oder auch Fenchel
  • gekochte Kartoffeln
  • Reis und schweres Getreide
  • Nudeln

Selbstverständlich kann es auch sein dass Du das ein oder andere genannte Gemüse bzw. Obst lieber nicht im Dressing haben möchtest.

Die dritte Schicht - die goldene Mitte

Hier schichtest Du weicheres Obst und Gemüse, das nicht zerquetscht werden soll, sich nicht mit Dressing vollsaugen soll oder auch Tofu und Co. Also Lebensmittel, die ein bisschen empfindlicher sind und leichter außer Form geraten. Hier hätten wir z.B.

  • Tofuwürfel oder Falafel
  • Paprika
  • Gurke
  • Couscous
  • Kirschtomaten
  • Avocado (wobei die – je nach Rezept – auch mal im Dressing lümmeln darf; in jedem Fall solltest Du die Avocado mit Zitronensaft benetzen, damit sie nicht braun wird bis zum nächsten Tag)
  • feste Beeren wie Erdbeeren, Stachelbeeren etc.
  • veganer Thunfisch oder veganer (Karotten-)Lachs
  • weiches Obst wie Pfirsich oder Aprikosen
  • und vieles mehr

Die vierte Schicht - das gesunde Grün

Jetzt sind wir endlich bei beim Blattgrün angelangt! Das, was man klassischerweise unter Salat versteht. Als vorletzte Schicht deshalb, damit die meist sehr zarten Blätter nicht qequetscht und somit matschig werden. (Bei meinem Salat für die Beispielfotos fehlt diese Schicht, da beim schnellen Lunchsalat kein Blattgrün enthalten ist 🙂 )

Das wären unter anderem z.B.

  • Blattsalate wie Pflücksalat, Kopfsalat, Feldsalat oder Rucola
  • Spinat
  • Radicchio
  • und und und

Die fünfte und finale Schicht - das Topping

Klar, Toppings sind nicht zwingend nötig für einen guten Salat. Aber sie verleihen ihm das gewisse Etwas bzw. sorgen für das Tüpfelchen auf dem i. Hier kann man aus den Vollen schöpfen mit z.B.

  • Kerne aller Art (Pinienkerne, Sesamkerne, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne etc. – geröstet besonders lecker!)
  • Nüsse – gehackt oder ganz (jede Nuss, die dir schmeckt – sind sowohl „roh“ als auch geröstet fein)
  • Beeren
  • Wild- und Gartenkräuter (z.B. Petersilie, Basilikum, Minze, etc.)
  • Chiasamen
  • Sprossen
  • Oliven
  • etc.
Selbstverständlich steht es dir frei, deine Zutaten in der Reihenfolge zu schichten, wie Du es für richtig hältst. Auch ich weiche in Einzelfällen von meiner Reihenfolge ab – dafür entwickelt man mit der Zeit ein Gespür. 🙂

Die Sattmacher-Komponente: Pflanzliche Proteine für deinen Salat im Glas

Infografik: Vorteile pflanzlicher Proteine

Ich sehe Salate gerne als Hauptgericht an, da Salat einfach zu meinen liebsten Gerichten gehört – in jeglicher Form. Daher finde ich es wichtig, dass ein ordentliches Salat-Rezept auch satt macht.

Hierfür sind am besten leckere Eiweiß-Komponenten geeignet, die langanhaltend satt machen.

Als Eiweiß-Komponenten wandern bei mir im Normalfall folgende Zutaten in einen Schichtsalat:

  • Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen, Kichererbsen & Co.
  • Tofu
  • Tempeh
  • Falafel
  • usw.

Leckere Dressing-Ideen für deinen Salat im Glas

Hier stelle ich dir drei meiner liebsten Dressings vor – ich kann alle drei sehr empfehlen und gebe dir natürlich zusätzlich an, für welche Art von Salat sie besonders geeignet sind.

Alle drei Rezepte reichen für mehrere Portionen, fülle sie dir daher am besten in eine kleine Glasflasche ab. Im Kühlschrank halten diese mindestens eine Woche.

Rezept für erfrischende Zitronen Vinaigrette

  • 100 ml Olivenöl
  • Saft von 1 Zitrone
  • abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
  • 2 TL Dijon-Senf
  • 1 kleine Knoblauchzehe, gebpresst
  • Salz & Pfeffer nach Geschmack

Hier ebenfalls sämtliche Zutaten in einem kleinen bis mittelgroßen Schraubglas so lange schütteln, bis sich eine homogene Flüssigkeit gebildet hat. Alternativ mit einer Gabel aufschlagen.

Rezept für klassische Balsamico Vinaigrette

  • 150 ml Olivenöl
  • 75 ml Balsamico-Essig
  • 2 TL Dijon-Senf
  • Salz & Pfeffer nach Geschmack

Alle Zutaten in einem kleinen bis mittelgroßen Schraubglas so lange schütteln, bis sich eine homogene Flüssigkeit gebildet hat. Alternativ mit einer Gabel aufschlagen.

Rezept für aromatisches Avocado-Kräuter-Dressing

Dieses Dressing sieht auf den ersten Blick sehr cremig und fest aus – wenn man den Salat jedoch gut vermischt verschmilzt es nahezu mit den Salat-Komponenten. Auch für Bowls hervorragend geeignet.

  • 1 Avocado, geschält & ohne Kern
  • 1 Frühlingszwiebel, gehackt
  • Blätter von 2-3 Stängeln Basilikum
  • 2 EL Zitronensaft
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 EL gehackten Estragon (getrocknet geht auch)
  • 4 EL Wasser

Alle Zutaten mit einem Küchenmixer oder Küchenstab fein pürieren. In einen luftdichten Behälter füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Rezept für Avocado-Kräuter-Dressing

Salat-Toppings - der letzte Schliff

Zum perfekten Salat gehört in jedem Fall auch ein leckeres Topping. Nicht nur, weil das ordentlich Zusatznährstoffe mitbringen kann.

Die zusätzlichen Aromen und auch die Optik sind eine schöne Sache – schließlich isst das Auge ebenfalls mit.

Leckere Topping-Alternativen findest Du weiter oben im Text. 🙂

Essen im Glas für jede Gelegenheit

Selbstverständlich sind nicht nur Salate für die Vorbereitung im Glas geeignet. Auch Frühstück oder sogar Suppen lassen sich im Schichtprinzip perfekt für den nächsten Tag vorbereiten.

Auch beim Picknick macht so ein Schichtsalat eine gute Figur und in dekorativen kleinen Gläsern ist er auch prima als Party-Food geeignet!

(Wo ich gerade eben von Suppe gesprochen habe: Ich habe eine absolute Lieblingssuppe im Glas! Versuch es unbedingt mal mit der Asiasuppe im Glas – der nächste kalte Regentag kommt sicher, Du wirst sie lieben.)

Du suchst noch mehr Essen im Glas, z.B. Suppe im Glas oder Frühstück im Glas? Dann versuche es mal mit diesen Rezepten:

Salat im Glas - so schichtest Du richtig PIN